2. Zielsetzung

Mit dem inklusiven Bildungsmaterial „Digital Global“ erarbeiten sich Schüler*innen der 8. – 10. Klasse die Zusammenhänge von Nachhaltigkeit und Digitalisierung. Anhand von fünf Modulen lernen sie globale Zusammenhänge der Produktion und der Entsorgung digitaler Geräte sowie den Einfluss des digitalen Konsums auf die Umwelt kennen. Dazu arbeiten sie sowohl mit analogen Materialien als auch mit digitalen Tools und Medien. Die Aufgaben sind so gestaltet, dass auch Schüler*innen mit kognitiven, Seh- oder Hörbeeinträchtigungen und mit Unterstützungsbedarfen in Lernen, Deutsch als Zweitsprache, emotional-sozialer Entwicklung und hochbegabte Schüler*innen mit dem Material arbeiten können.

Die Schüler*innen lernen nicht nur die negativen Auswirkungen der Produktion und Entsorgung digitaler Geräte sowie des digitalen Konsums kennen, sondern auch die Potenziale der Digitalisierung für marginalisierte Gruppen und für nachhaltiges Handeln. Daher werden in dem Bildungsmaterial Handlungsoptionen aufgezeigt, mit denen sich die Schüler*innen digital, aber auch analog, für eine nachhaltige und inklusive Gesellschaft einsetzen können.

Ziel des Bildungsmaterials ist, dass die Schüler*innen die Prinzipien einer nachhaltigen Entwicklung erkennen, bewerten und lösungsorientierte Handlungsoptionen entwickeln. Mit dieser Konzeption orientiert sich das Bildungsmaterial an dem Orientierungsrahmen für den Lernbereich Globale Entwicklung und dessen Kompetenzmodell mit den Kernkompetenzen der Gruppen Erkennen – Bewerten – Handeln. Das Bildungsmaterial stellt ein inklusives Umsetzungsbeispiel für den Orientierungsrahmen für den Lernbereich Globale Entwicklung dar und leistet einen Beitrag zur Erreichung der nachhaltigen Entwicklungsziele (s. „3. Inklusive Bildung für nachhaltige Entwicklung“).

Weiterführende Literatur:

Engagement Global gGmbH (2016): Orientierungsrahmen für den Lernbereich Globale Entwicklung. Cornelsen, Bonn.

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